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| Dr. Heinrich Stromer - ein bekannter Bürger unserer Heimatstadt Auerbach | |
| Warum eine finanzielle Förderung von Studenten?
Immer weniger Bafög-Empfänger
Wiesbaden (AP) - Immer weniger Schüler und Studenten bekommen Bafög. Die Anzahl der Empfänger der Ausbildungsförderung sank erneut, nämlich 2007 um 11 000 oder 1,4 Prozent auf 806 000, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. FDP und Grüne kritisierten die Bildungspolitik der Großen Koalition, die SPD bezeichnete die Entwicklung als alarmierend. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) versprach, dass sich die Zahl der Geförderten erhöhen werde. Ab Oktober steigen Bedarfssätze und Elternfreibetrag erstmals seit 2001. Im Schnitt bekamen die geförderten Studenten den Statistikern zufolge 2007 monatlich 375 Euro, die Schüler 301 Euro pro Person. Der durchschnittliche Betrag war damit im Vergleich zu 2006 gleich. Die Bafög-Ausgaben des Bundes und der Länder betrugen 2007 laut Statistik 2,2 Milliarden Euro und somit 68 Millionen Euro oder 3,0 Prozent weniger als 2006. (Nordbayerische Nachrichten, Samstag 16. August 2008)
Bafög-Reform kommt der Mittelschicht zugute
Anstieg prognostiziert
•Die letzte Bafög-Reform im Jahr 2001 hat laut
Meyer auf der Heyde bereits den Anteil von Arbeiterkindern an der
Studierendenzahl von 12 Prozent im Jahr 2000 auf 18 Prozent im Jahr
2006 gesteigert. Bei der Mittelschicht sei die Bildungsbeteiligung
allerdings zurückgegangen: «Die Eltern haben zu wenig Geld, um den
Kindern ein Studium zu finanzieren, aber zu viel, um Bafög zu
bekommen.» Dadurch seien viele vom Studium abgehalten worden. «Wir
gehen davon aus, dass es nun einen Anstieg geben wird», sagte Meyer
auf der Heyde.
•Nach der Sozialerhebung des Deutschen
Studentenwerks, die alle drei Jahre erfolgt und letztmals 2006
durchgeführt wurde, bekommen immer mehr Bafög-Empfänger den
maximalen Förderungsbetrag. Im Jahr 2007 bekamen laut Statistischem
Bundesamt 48 Prozent der rund 806.000 Bafög-Empfänger diese
Vollförderung. Zahlen für das Jahr 2008 legt das Statistische
Bundesamt im kommenden Juli vor.
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